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Beim Lesen im Dunkeln verdirbt man sich die Augen, oder?

Antwort: Jein! Bei wenig Licht öffnet sich die Pupille sehr weit. Weil der Spalt für das eindringende Licht größer wird, müssen die Muskeln rund um die Linse richtig arbeiten, damit der Text im Buch noch scharf auf der Netzhaut abgebildet wird. Weil die Muskeln sich so sehr anstrengen, um die Linse ziemlich stark zu kneten, versucht ein noch sehr junges Auge sich anzupassen. Es wächst in die Länge und wird dadurch kurzsichtig. Aber das passiert nur dann, wenn man wirklich noch sehr jung ist und alle Harry Potters mit der Taschenlampe unter der Bettdecke verschlingt. Alle anderen, die bei Düsternis schlechter sehen, haben schon einen kleinen versteckten Sehfehler, der im Halbdunkeln besonders stark spürbar wird.

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